Der Schulgarten in Machenje wächst trotz großer Herausforderungen
Der Schulgarten in Machenje entwickelt sich weiter. Gleichzeitig stellt die Wasserversorgung die Gemeinschaft vor besondere Herausforderungen. Mit Blick auf die bevorstehende heiße Jahreszeit wird deshalb besonders darauf geachtet, die vorhandenen Ressourcen möglichst effizient einzusetzen.
Mit wenig Wasser möglichst viel erreichen
Der Garten wird derzeit bewusst auf einer kleineren Fläche bewirtschaftet. So können Wasser und Arbeitskraft gezielt dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Die Beete und Furchen wurden auf dem rötlich-braunen, sandigen Boden vorbereitet und mit einer Mulchschicht bedeckt. Diese hilft dabei, die Feuchtigkeit im Boden länger zu halten. Ein Zaun aus Holzpfählen schützt die Anbaufläche vor Tieren.
Trotz der schwierigen Bedingungen wachsen bereits gesunde Reihen mit ausgewachsenem Blattgemüse. Gleichzeitig wurden in weiteren Beeten neue Setzlinge gepflanzt.
Die Gemeinschaft packt mit an
Ein wichtiger Teil des Projekts ist die aktive Beteiligung der Dorfgemeinschaft. Eltern übernehmen gemeinsam mit den Kindern die Pflege des Gartens, bewässern die Pflanzen, entfernen Unkraut und setzen neue Setzlinge.
Das Wasser wird derzeit noch vollständig von Hand mit Eimern verteilt. Für die tägliche Versorgung steht außerdem ein grünes Wasserfass zur Verfügung. Die Arbeit ist damit aufwendig, zeigt aber zugleich, wie engagiert die Gemeinschaft den Schulgarten weiterentwickelt.
Vorbereitung auf die heiße Jahreszeit
Die größte Herausforderung bleibt die knappe Wasserversorgung. Um den Garten dennoch erfolgreich durch die heiße Jahreszeit zu bringen, setzt die Gemeinschaft auf kleinere Maßnahmen.
Für die Zukunft sind zusätzliche Wassertanks zur Speicherung von Regenwasser, eine effizientere Bewässerung sowie Schattiernetze für junge Pflanzen geplant. Auch trockenheitsverträgliche Gemüsesorten könnten dazu beitragen, den Anbau langfristig an die örtlichen Bedingungen anzupassen.
Der Garten wächst
Auch wenn die Bedingungen nicht einfach sind, entwickelt sich der Schulgarten gut. Gesunde Pflanzen, neue Setzlinge und vor allem die aktive Beteiligung der Gemeinschaft zeigen, dass das Projekt weiter an Bedeutung gewinnt.
Der Garten ist damit nicht nur ein Ort für den Anbau von Gemüse, sondern auch ein praktischer Lernort für die Kinder und die gesamte Dorfgemeinschaft. Schritt für Schritt entsteht hier Wissen darüber, wie sich Landwirtschaft auch unter schwierigen Bedingungen nachhaltig gestalten lässt.
