Erste Ernte und neue Chancen für die Kinder in Machenje
Aus Machenje in Sambia erreichen uns im Herbst 2026 erfreuliche Nachrichten. Im Schulgarten konnten die ersten frischen Gemüse geerntet werden, und die Kinder haben neue Schulmaterialien erhalten. Beide Entwicklungen zeigen, wie die Unterstützung unserer Stiftung den Alltag der Dorfgemeinschaft bereichert.
Der Schulgarten trägt erste Früchte
Im September berichtete die Lehrerin Attra Mudala von der ersten Gemüseernte im Schulgarten. Die gemeinsam angelegten Beete entwickeln sich gut und liefern frische Lebensmittel für die Kinder. Damit leistet das Gartenprojekt einen wichtigen Beitrag zu ihrer Ernährung und vermittelt zugleich praktische Kenntnisse über den Anbau von Gemüse.
Die Dorfgemeinschaft beteiligt sich engagiert an der Pflege des Gartens. Nun sollen weitere Schritte folgen, um die Bewässerung zu verbessern und den Anbau auch bei knappen Wasserressourcen langfristig zu ermöglichen.
Geplant sind ein Wassertank und eine stabile Unterkonstruktion. Die Menschen vor Ort haben sich bereit erklärt, die notwendigen Bauarbeiten selbst zu übernehmen. So bringen sie ihre eigenen Fähigkeiten ein und gestalten das Projekt aktiv mit. Erste Baumaterialien wurden bereits für den Bau bereitgestellt.
Neue Schulmaterialien für die Kinder
Auch in der Schule gab es einen besonderen Moment: Im Oktober 2026 erhielten die Kinder neue Schulhefte, Bleistifte und Buntstifte. Die Freude war groß, viele hielten ihre neuen Hefte stolz in die Höhe.
Für die Kinder sind diese Materialien weit mehr als einfache Schreibutensilien. Sie ermöglichen ihnen, im Unterricht mitzuschreiben, zu üben und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit der Finanzierung der Lehrerin trägt die Unterstützung dazu bei, dass die Kinder regelmäßig am Unterricht teilnehmen und bessere Bildungschancen erhalten.
Gemeinsam weitergehen
Die Entwicklungen in Machenje zeigen, wie Bildung, Ernährung und gemeinschaftliches Engagement ineinandergreifen. Während die Kinder im Unterricht lernen und neue Materialien nutzen, sammeln sie im Schulgarten praktische Erfahrungen und erleben, wie aus gemeinsamer Arbeit etwas entsteht.
Wir freuen uns über die Fortschritte und danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Entwicklung möglich machen. Gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft möchten wir die nächsten Schritte angehen und die Voraussetzungen für eine langfristige Nutzung des Schulgartens weiter verbessern.
